Publiziert am: 29.12.16

Inhaltskonzeption für Tourismus Webseiten

Content, der wirkt

Inhalte im Überfluss fluten das Internet. Wer aus der Menge herausstechen will, setzt auf Optik und Qualität.

Letzteres ist genau die Herausforderung, auf welche besonders Destinationen aber auch Leistungsträger stossen, wenn es darum geht ein Konzept für den Relaunch des neuen Internetauftrittes zu entwickeln.

«Content First» - Warum soll der Gast genau unsere Webseite besuchen?

Aussage

  • Google ist wichtigster «Traffic-Lieferant», wobei immer mehr Faktor Mensch Einfluss auf die Rangierung hat (Sharings / Likes / personalisierte Suchergebnisse).

Erkenntnisse

  • Nur hochwertige und einzigartige Inhalte werden geteilt und fördern mittelfristig das Ranking.
  • Konkurrenz um Sichtbarkeit steigt, weil jede Person Inhalte im Netz publizieren kann.
  • Aktualität ist essenziell weil die Halbwertszeiten der Informationen sinken.

Konsequenzen

  • Inhalte finden welche auf Drittportalen nicht oder in schlechterer Qualität publiziert werden können und als Schlüsselinhalte definieren.
  • Konzentration der Mittel (Personell / Finanziell) auf die Redaktion der Schlüsselinhalte.

Wettbewerbsanalyse: Was machen die anderen?

«Landingpage» - Was erwarte ich vom Gast wenn er auf unserer Webseite ist?

Aussage

  • Gäste entscheiden innert wenigen Sekunden ob Sie sich die Seite weiter ansehen oder das Browserfenster schliessen.

Erkenntnisse

  • Gäste müssen bedürfnisgerecht (Idealfall personalisierte Inhalte) abgeholt werden.

Konsequenzen

  • Jede Inhaltsseite muss ein Ziel verfolgen (Information, Verkauf, Unterstützung bei Reiseplanung) und entsprechend aufgebaut werden bspw. mit dem bewährten AIDA Modell.

Strategie: Was wollen wir mit dem Relaunch erreichen?

«Storytelling» - Wie motiviere ich den Gast sich mit dem Inhalt auseinander zu setzen?

Aussage

  • Ferien sind emotional und entsprechend sollen Gäste abgeholt werden.

Erkenntnisse

Konsequenzen

  • Fehlendes Bildmaterial selbst erstellen oder ggf. einkaufen.
  • Budget und Zeit für Fotoshooting und Videoproduktion reservieren.

Content: Was erwarten die Nutzer?

«Sharing» - Wie kriege ich den Gast dazu meine Webseite weiterzuempfehlen?

Aussage

  • Es gibt zu viele allgemeine, austauschbare Informationen (bspw. Beschreibung eines Objektes).

Erkenntnisse

  • Gäste lesen, teilen und empfehlen gute Inhalte welche mehr Wert generieren.

Konsequenzen

  • Redaktionsplan erstellen, welcher aufzeigt zu welchen Themen man Stories produzieren möchte.
  • Themen Landingpages saisonal überarbeiten.
  • Monatlich neue Stories publizieren.

Beispiel Redaktionsplanung für die Ferienregion Heidiland

Das Heidiland in 24h erleben
Januar
10 romantische Plätze für den Valentinstag
Februar
3 Dinge die jeder Sarganser im Frühling schon mal gemacht hat
März
Was tun im Heidiland wenn es regnet?
April
12 Ausflugstipps zum Muttertag
Mai
10 Plätze die man am Walensee besucht haben muss
Juni
Die 5 schönsten Campingplätze der Ostschweiz
Juli
Die besten 1.August Bauernhöfe mit Brunch
August
5 Familienfreundliche Wanderungen mit Grillstellen
September
10 gratis Attraktionen im Heidiland
Oktober
Herbst ist Schlemmzeit – 5 Restaurants mit «Metzgete a Discretion»
November
5 Geschenkideen aus dem Heidiland für Väter
Dezember

«Sitemap» - Wie fasse ich die Inhalte unter einem Dach zusammen?

Aussage

  • Die Mehrheit der Gäste wird direkt via Google auf die passende Unterseite / Landingpages geleitet.

Erkenntnisse

  • Die Startseite bzw. Seitennavigation verliert an Relevanz.

Konsequenzen

  • Es braucht eine konsequent umgesetzte URL Strategie (direkte Verweise auf Unterseiten).
  • Die Seitenstruktur muss flacher werden, dafür muss der Suchfunktion auf der Webseite mehr Bedeutung geschenkt werden.

Technisches Konzept: Funktioniert das überhaupt?

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